Montag, 26. November 2007
Sonntag, 25. November 2007
discotieren
yesterday wurde ich von meinem nachbarn entfuehrt. naja, eigentlich war er nur in weggehstimmung und ich hatte noch nichts getrunken. also sprang ich frohen mutes zuerst unter die dusche und nach einem duell mit dem die feuchtigkeit aufnehmenden baumwollfrotteetuch in frische klamotten. friesisch herb fragte er mich, als er dann so in der tuere stand: "...und was ist mit rasieren?" hey, rasieren, wir haben winter. ich wohn im biosphaerenreservat mit oezzy, bigfoot und der biberbande, rasieren die sich?
also haben wir und reingezwaengt in meinen flotten huepfer und duesten gen magdeburg. das gefuehl des hungers kennen wir zwar nicht, aber so einen leichten appetit verspuren wahre maenner doch staendig. also rechts ran burger queen kaeply besuchen, quatsch die wohnt ja in lu und hier wurden wir eher von king karl bedient. der cheesburger schmeckte wie einer und die cola schmeckte auch nicht nach orangensaft. das lob ich mir die fastffodketten, meist stimmt der geschmack mit dem langjaehrig dem gaumen zugemuteten ueberein.
kurz standen wir vor der kiddy disse, wo die nettigkeiten stiefel bis zum hals trugen und auf dem parkplatz anscheinend die amtssprache russisch herrschte. da wir kein woerterbuch dabei hatten und auch nicht unsere kreditkarten bis zum anschlag ueberbeanspruchen wollten fuhren wir ein stueck weiter.
unserer altersklasse entsprechend drehten wir auch eine runde vor der behindertenwerkstatt siemensring. fast waeren wir soweit gewesen, da wurde uns ganz anders. die betagtere jungfer die uns vor ein paar jahren bei ihrem vierundsiebzigsten unter den tisch getrunken hatte rollte mit ihrem elektrogaul richtung eingangsportal des tanzschuppens. ich gab gas und fuhr von dannen.
es muss doch auch noch was anderes geben als kids club und puerrierte rindershakes. was mit messer und gabel, weniger ambiente und mehr feingefuehl. schwubs und schon standen wir mitten im durchgang zwischen theke, tanzflaeche und pissoar in der feuerwache. zack noch ein ellenbogen im kreuz, eine bedeckte brust an meinem alkoholentzogenen bier, ein bodybuilder auf meinem rechten zeh und nochmal ein ein kreuz in meinem kreuz. das muss es sein. der club mit musik, alkohol und netten menschen. mein nachbar genoss sichtlich die gesteigerte atmosphaere und sein dunkles guinnes. ich war und blieb eisern nuechtern und dazu auch mitten im gang stehen. zack noch ein ellenbogen, diesmal im bauch. doof, einfach nur doof, nuechtern in ner disse. die leute wurden auch nach drei alkoholfreien nicht schoener und die musik auch nicht besser. ich will nicht sagen, dass es dort schlecht war, aber mein allgemeinzustand entsprach nicht der ausgesuchten umgebung. ein warmes bett, ein kasten bier und dsl waren alles was ich in diesem moment ersehnte. nein, ich bleib tapfer. ich muss da durch. man kann auch ohne spass weggehen, aeh - man kann auch ohne alkohol spass haben. moechte wissen wer den mist verzapft hat. ich hatte zumindest kein spass. ich hasse betrunkene menschen. also solang ich das noch mitbekomme. gut wir entschlossen uns gegen zwei abzuhauen. bitte? um zwei? wann hab ich jemald eine disco vor betriebsschluss verlassen? keine ahnung. vielleicht kann ich mich auch nur nicht erinnern. ich bin bestimmt schon oeffters mal um zwei gegangen ... oder vielleicht wenigstens von tuerstehern gegangen worden? immerhin hielt ich fast drei stunden aus, obwohl nicht mal in der mitte ein schwein auf einem lagerfeuer gegrillt wurde. dazu ein paar pfadfinderlieder haette mich bestimmt mehr animiert.
geil - zuhaus. kasten bier ans bett, klapprechner angeschmissen und w-lan auf hochtouren. ich bin angekommen ;-)
also haben wir und reingezwaengt in meinen flotten huepfer und duesten gen magdeburg. das gefuehl des hungers kennen wir zwar nicht, aber so einen leichten appetit verspuren wahre maenner doch staendig. also rechts ran burger queen kaeply besuchen, quatsch die wohnt ja in lu und hier wurden wir eher von king karl bedient. der cheesburger schmeckte wie einer und die cola schmeckte auch nicht nach orangensaft. das lob ich mir die fastffodketten, meist stimmt der geschmack mit dem langjaehrig dem gaumen zugemuteten ueberein.
kurz standen wir vor der kiddy disse, wo die nettigkeiten stiefel bis zum hals trugen und auf dem parkplatz anscheinend die amtssprache russisch herrschte. da wir kein woerterbuch dabei hatten und auch nicht unsere kreditkarten bis zum anschlag ueberbeanspruchen wollten fuhren wir ein stueck weiter.
unserer altersklasse entsprechend drehten wir auch eine runde vor der behindertenwerkstatt siemensring. fast waeren wir soweit gewesen, da wurde uns ganz anders. die betagtere jungfer die uns vor ein paar jahren bei ihrem vierundsiebzigsten unter den tisch getrunken hatte rollte mit ihrem elektrogaul richtung eingangsportal des tanzschuppens. ich gab gas und fuhr von dannen.
es muss doch auch noch was anderes geben als kids club und puerrierte rindershakes. was mit messer und gabel, weniger ambiente und mehr feingefuehl. schwubs und schon standen wir mitten im durchgang zwischen theke, tanzflaeche und pissoar in der feuerwache. zack noch ein ellenbogen im kreuz, eine bedeckte brust an meinem alkoholentzogenen bier, ein bodybuilder auf meinem rechten zeh und nochmal ein ein kreuz in meinem kreuz. das muss es sein. der club mit musik, alkohol und netten menschen. mein nachbar genoss sichtlich die gesteigerte atmosphaere und sein dunkles guinnes. ich war und blieb eisern nuechtern und dazu auch mitten im gang stehen. zack noch ein ellenbogen, diesmal im bauch. doof, einfach nur doof, nuechtern in ner disse. die leute wurden auch nach drei alkoholfreien nicht schoener und die musik auch nicht besser. ich will nicht sagen, dass es dort schlecht war, aber mein allgemeinzustand entsprach nicht der ausgesuchten umgebung. ein warmes bett, ein kasten bier und dsl waren alles was ich in diesem moment ersehnte. nein, ich bleib tapfer. ich muss da durch. man kann auch ohne spass weggehen, aeh - man kann auch ohne alkohol spass haben. moechte wissen wer den mist verzapft hat. ich hatte zumindest kein spass. ich hasse betrunkene menschen. also solang ich das noch mitbekomme. gut wir entschlossen uns gegen zwei abzuhauen. bitte? um zwei? wann hab ich jemald eine disco vor betriebsschluss verlassen? keine ahnung. vielleicht kann ich mich auch nur nicht erinnern. ich bin bestimmt schon oeffters mal um zwei gegangen ... oder vielleicht wenigstens von tuerstehern gegangen worden? immerhin hielt ich fast drei stunden aus, obwohl nicht mal in der mitte ein schwein auf einem lagerfeuer gegrillt wurde. dazu ein paar pfadfinderlieder haette mich bestimmt mehr animiert.
geil - zuhaus. kasten bier ans bett, klapprechner angeschmissen und w-lan auf hochtouren. ich bin angekommen ;-)
Samstag, 24. November 2007
altgierig, aller anfang ist schwer
es ist viel passiert und geschehen in den letzten drei monaten, gutes, schlechtes, aufregendes und langweiliges. der nachteil am nicht aufschreiben liegt darin, dass man das meiste als alltag abgetan einfach vergisst. so auch bei mir, was sollte ich aus diesen drei monaten berichten? einerseits hab ich das meiste einfach vergessen und von manchem will ich einfach nicht erzaehlen.
bereichert wurde ich durch die erfahrung mal wieder von leuten gefragt zu werden, wie es mir denn geht. tja, wie geht's mir? darueber muss man sich ja auch erst mal gedanken machen. die eineinhalb jahre davor hat mich das niemand gefragt. alle in meinem umkreis waren immer auf dem neusten stand meines befindens, meist sogar auf einem noch neueren stand als ich selbst, so dass diese mir teilweise sogar meine zukunft vorraussagen konnten, alleine aus dem material das sie von meiner vergangenheit wussten.
uebers wetter wollte zu der zeit niemand mit mir reden. ok, das wollte ich ja auch noch nie. aber es waren nun auch mal ein paar belanglose konversationen moeglich.
dann beginn ich mal mit dem dritten teil. wer altgierig ist kann natuerlich teil eins "abitur und studium" und teil zwei "hinterstube.de" im buchhandel oder als pdf bei mir bestellen ;-)
bereichert wurde ich durch die erfahrung mal wieder von leuten gefragt zu werden, wie es mir denn geht. tja, wie geht's mir? darueber muss man sich ja auch erst mal gedanken machen. die eineinhalb jahre davor hat mich das niemand gefragt. alle in meinem umkreis waren immer auf dem neusten stand meines befindens, meist sogar auf einem noch neueren stand als ich selbst, so dass diese mir teilweise sogar meine zukunft vorraussagen konnten, alleine aus dem material das sie von meiner vergangenheit wussten.
uebers wetter wollte zu der zeit niemand mit mir reden. ok, das wollte ich ja auch noch nie. aber es waren nun auch mal ein paar belanglose konversationen moeglich.
dann beginn ich mal mit dem dritten teil. wer altgierig ist kann natuerlich teil eins "abitur und studium" und teil zwei "hinterstube.de" im buchhandel oder als pdf bei mir bestellen ;-)
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